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"TS Hamburg"

Von der Kiellegung bis zum Stapellauf

Bodensektionen Bodensektionen der "Hamburg" mit dem seitlichen Wellenaustritt.
Auf Finkenwerder wehen Flaggen. Mit den ersten Bodensektionen wird die "Hamburg" auf Kiel gelegt. Kurz vor dem Einbau: Eine der gewaltigen Bodensektionen der "Hamburg" mit dem seitlichen Wellenaustritt.
die 62 t schwere Hecksektion die Innereien des Schiffes.
Wie eine Feder hängt die 62 t schwere Hecksektion am Haken des Krans Die "Hamburg" wächst. Ein Blick in die Innereien des Schiffes.
Bugwulstsektion der "Hamburg" Die Bugwulstsektion liegt wie eine Riesenbirne vor den Helgen
In der Halle der Howaltswerke - Deutsche Werft: Fertigung der riesigen Bugwulstsektion der "Hamburg" Die Arbeit in der Halle ist getan. Die Bugwulstsektion liegt wie eine Riesenbirne vor den Helgen und wartet auf den Haken des Krans.
"Hiev op!" Der Bugwulst schwebt durch die Luft  Einsetzen (rechts) und Schweißarbeiten beginnen

"Hiev op!" Der Bugwulst schwebt durch die Luft (links). Einsetzen (rechts) und Schweißarbeiten beginnen.

So schnell wächst die "Hamburg"

So schnell wächst die "Hamburg". Am 30. August 1967 lassen die Konturen noch kaum zu erkennen, dass es sich um einenSchiffsneubau handelt. Vier Wochen später, am 30. September, wird die Sache schon deutlicher und am 30. Oktober hat die "Hamburg" endlich Form angenommen. 5 000 t Stahl stecken jetzt bereits in dem Fahrgastschiff, die Bordwand ist schon fast bis zu ihrer ganzen Länge bis zum Oberdeck hochgezogen, Schotten und Decks sind genau nach Bauplan eingefügt worden. Noch 2700 t Stahl, dann ist das Schiff für den Stapellauf bereit.

Der Flossenkasten

Diesen Teil einer gewaltigen Anlage bekommen die Passagiere der "Hamburg" zwar nie zu Gesicht, aber er ist dennoch gerade für sie interessant. Der Flossenkasten (oben) hält die Flossen (unten) der Stabillisatorenanlage des Schiffes. Festigkeit und Leistungsfähigkeit der Aggregatteile sind allen Seebedingungen gewachsen. Selbst bei schwerster See sorgen sie für gute Schiffslage und mildern das schwanken.
Flossen der Stabillisatorenanlage
Letzte Arbeiten am Ruder

Noch einmal ein Blick in die Fertigungshalle der Howaltswerke - Deutsche Werft:

Letzte Arbeiten am Ruder vor dem Einbau ins Schiff.

Der Ruderschaft Der Rudersporn
Er gleicht einer Riesenpistole: Der Ruderschaft in der Fertigung. Es ist soweit: Der Rudersporn der "Hamburg" wird eingepasst.
Wellenböcke und Schrauben
Wellenböcke und Schrauben. Jede der fünfflügeligen Propeller der Hamburg wiegt 8,3 t und hat einen Durchmesser von 4,70 Meter
Kabelleger bei der Arbeit
Kabelleger bei der Arbeit. Insgesamt sind auf der "Hamburg"  240 Kilometer Leitungen verlegt worden
Schornsteinmontage Schornsteinoberteil der "Hamburg"
Ein Schiff ohne Schornstein, was wäre das für ein Schiff? Ein Teilstück kommt zur Montage an Deck. Das Schornsteinoberteil der "Hamburg". Diese Form hat es vordem im Schiffsbau noch nicht gegeben.
Der Schornstein ist montiert

Der Schornstein ist montiert und in Hamburg findet man ihn gar nicht "hübsch". Dafür ist er allerdings zweckmäßiger als Schornsteine herkömmlicher Art. Die Rauchaustritte liegen 20,6 Meter über dem Sonnendeck. Ruß- und Ascheteilchen werden ausgeschleudert, in ein Sammelgefäß geleitet und dann mit Druckwasser unterhalb der Wasserlinie außenbords gespült. Kein Schmutzstückchen gelangt an Deck.

Frau Kiesinger vollzieht die Taufe Glatt rauscht die "Hamburg" in die Elbe

Frau Kiesinger vollzieht die Taufe

Glatt rauscht die "Hamburg" in die Elbe. 

Ein großer Tag für die Werft

Für Marie-Luise Kiesinger, Frau des Kanzlers der großen Koalition, war die Taufe der "Hamburg" die erste Schiffstaufe ihres Lebens, und just deshalb war sie ein wenig unsicher. Sorge vor allem bereitete ihr, ob die Sektflasche auch an der Schiffswand zerschellen werde. Helfer in der Not war Erik Blumenfeld, Hamburger Bundestagsabgeordneter der CDU. Während des Fluges von Bonn nach Hamburg gab er Frau Kiesinger Tauf-Unterricht. Und er war ein guter Lehrer. Der Sekt spritzte wie erhofft.

Quelle: Bilder & Text aus: TS Hamburg, Botschafterin einer Weltstadt, herausgegeben 1969 vom Hamburger Abendblatt

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geändert am: 20.11.11 11:25

 

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